MAXIMILIAN EHRHARDT historische Harfe

Titel:
MAXIMILIAN EHRHARDT historische Harfe
Wann:
Sa, 15. Februar 2020, 16:00 h
Wo:
Schloss Sacrow - Potsdam
Kategorie:
Konzerte

Beschreibung

None but the Brave

Die walisischen Harfenvirtuosen

in Händels London

Maximilian Ehrhardt

- Historische Harfe

None but the Brave

Seit Jahrhunderten ist die Harfe das Nationalinstrument Wales’. Ihre Schönheit in Form und Klang zog seit jeher die Zuhörer in ihren Bann, woraufhin zahlreiche Mythen und Sagen rund um das Instrument entstanden. Im späten 17. und 18. Jahrhundert gingen viele walisische Harfenisten nach London, wo sie nach und nach ihre traditionellen walisischen Lieder mit populärer englischer Musik und Opernarien ersetzten.

Maximilian Ehrhardt, einer der international führenden Spezialisten für historische Harfen, entdeckte 2015 in der walisischen Nationalbibliothek in Aberystwyth eine besondere Sammlung mit Harfenmusik des 18. Jahrhunderts. Diese drei Bände enthalten über hundert bisher unbekannte Kompositionen für die Harfe. Neben Solowerken und Transkriptionen bekannter Komponisten – wie Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Johann Adolph Hasse - finden sich Variationsreihen über walisische Lieder von John Parry sowie zahlreiche anonyme Werke. Seit Jahrhunderten wurde diese einzigartige Sammlung äußerst virtuoser Musik - trotz ihrer hohen musikalischen Qualität - nicht aufgeführt.

Maximilian Ehrhardt plant Konzerte für Harfe solo mit einer Auswahl dieser Werke auf einem Nachbau einer Harfe aus dem 18. Jahrhundert, mit welcher der originale Klang des Barock wiedererweckt werden soll. Der Titel None but the Brave stammt von einer Arie aus Händels Oratorium Alexander’s Feast, die ebenfalls in der Aberystwyther Sammlung als Version für Harfe solo zu finden ist. Das Programm erzählt die Geschichte eines walisischen Harfenisten in der Zeit Händels: Durch die Musik wird seine Reise nach London beschrieben, wo sich die Einflüsse der Großstadt - mit ihrer Oper und ihrem Orchester - mit der melancholischen und reduzierten Schönheit der Melodien seiner Heimat vermischen.

Maximilian Ehrhardt

Maximilian Ehrhardt studierte am Conservatorium van Amsterdam, wo er sein Masterstudium der Harfe bei Prof. Erika Waardenburg 2009 cum laude abschloss. Zeitgleich begann er 2008 das Studium der historischen Harfen bei Prof. Mara Galassi an der Accademia Internazionale della Musica di Milano, welches er 2015 mit dem Master, ebenfalls cum laude, abschloss.

Maximilian Ehrhardt trat mit Barockorchestern, in Kammermusikensembles, in Theater- und Opernproduktionen, sowie als Solist in ganz Europa auf. Er spielte unter anderem mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Gürzenich-Orchester der Kölner Oper, dem Orchester der Fynske Opera (Denmark), dem Wroclaw Baroque Orchestra, der Neuen Düsseldorfer Hofmusik (Opernhaus Düsseldorf), der Lautten Compagney, Les Talens Lyriques, I Fagiolini und dem Choeur de Chambre de Namur. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Konrad Junghänel, Christophe Rousset, Lorenzo Ghielmi und Leonardo García Alarcón. Unter anderem trat er auf den Festivals für Alte Musik in Berlin, Utrecht, Trondheim und Namur, dem Festival della Valle d’Itria sowie dem MITO Settembre Musica in Mailand auf.

Ehrhardt ist Gründungsmitglied des Ensembles L’Aura Rilucente, mit welchem er unter anderem während der International Young Artist Presentation in Antwerpen, dem Fringe Festival des Festivals Oude Muziek in Utrecht, dem REMA Showcase in Marseille, dem Festival Claudio Monteverdi in Cremona, dem Festival in Ambronay und der Woche für Alte Musik in Bukarest konzertierte. Das Ensemble gewann 2013 eine der prestigeträchtigen Young

Maximilian Ehrhardt hat zahlreiche CDs aufgenommen und wurde für seine letzte Duo-CD Viola Appassionata (2017) für den International Classic Music Award und den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Er war live im Radio Rai3, Concertzender Nederland, im Bayerischen Rundfunk, Radio Klara (Belgien), dem Klassik-Radio Polens und Dänemarks und auf France Musique zu hören.

Wie immer: Freie Platzwahl! Wegen großer Nachfrage, bitte reservieren Sie rechtzeitig

Wie immer: Gibt’s Getränke und Canapés

Karten kosten 15,- EUR ermäßigt 10 EUR

Kartenverkauf  im Schloss ab 15 Uhr 

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Das Schloss Sacrow ist nicht barrierefrei!

mit freundlicher Unterstützung der Pro Sacrow gUG


Veranstaltungsort

Standort:
Schloss Sacrow
Straße:
Krampnitzer Straße 33
Postleitzahl:
14469
Stadt:
Potsdam

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